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Der
Probant
Geb: 12.04.1972 Wuppertal
Grösse: 173cm
Gewicht 83Kg
Hobbies: Handball, Fussball, Dart
Erster Gichtanfall: 12.09.1999
Gichtart: Primär (vom Vater geerbt)
Anfang
der Krankheit:
An
unserem 3. Hochzeitstag, dem 12.09.1999, beschlossen meine Frau
und ich, unseren kleinen Sohn bei meinem Vater unter zu bringen
und schwimmen zu gehen. Im Schwimmbad bemerkte ich, dass mein
rechtes Sprunggelenk schmerzte.Ich dachte mir nichts dabei und
wir verbrachten einen schönen Tag nur für uns allein.
Nachdem wir unseren kleinen Sohn wieder zu uns genommen hatten,
beschloss ich am Abend noch ein paar Bier in unserer Stammgaststätte
zu trinken. Auf dem Weg zur Gaststätte schmerzte das Sprunggelenk
(wie den ganzen Tag über) immer mehr und ich hoffte darauf,
dass die betäubende Wirkung des Gerstensaftes dies schon
regeln würde. In der Gaststätte trank ich dann auch
8-9 Bier und wollte mich auf den Weg nach Hause machen, aber
das Gelenk schmerzte weiter und schlimmer. Nachdem ich mir ein
Taxi hatte rufen lassen, quälte ich mich die Treppe in
den 1. Stock zu unserer Wohnung. Froh, dort angekommmen zu sein,
zog ich mich aus und legte mich ins Bett.
Der
Schmerz war, trotz der Entlastung, immer noch da und wurde intensiver.
Ich entledigte mich der "drückenden" Bettdecke,
da sie mir auf dem Gelenk zusätzliche Schmerzen bereitete.
Selbst der Luftzug, der durch das offene Fenster hereinströmte
und nun auf das nackte Gelenk "traf", war wirklich
unangenehm.Bei jeder Bewegung, die ich während des mehr
oder weniger Einschlafens machte ,fuhr ich vor Schmerzen hoch.
Am
nächsten Morgen meldete ich mich beim meinem Arbeitgeber
nach kurzer Beschreibung der letzten 24 Stunden ab und besorgte
mir einen Termin beim Arzt. Nach einem kurzen Telefonat mit
meinem Vater (einer musste mich hinfahren,wie sollte ich sonst
zum Arzt kommen), kam er vorbei und sagte nach einem Blick auf
das Gelenk: "Oh , das kenne ich, sieht wie Gicht aus".
Nachdem
ich beim Arzt einhumpelte und dieser mein Sprungelenk in Augenschein
genommen hatte, fragte er mich, ob es in meiner Familie Gicht
gab. Ich musste diese Frage bejahen. Er schickte mich zum Röntgen,
aber er teilte mir seine Diagnose schon vorher mit den Worten
mit:" Wenn es auf den Röntgenbildern nichts auffälliges
gibt, wird es wohl Gicht sein".
Nachdem
ich beim Radiologen durchleuchtet worden war, teile auch er
mir mit den Worten:"Ich schliesse mich der Meinung des
Kollegen an" mit, dass die Diagnose des Hausarztes wohl
treffend war.
Ich
hatte zu diesem Zeitpunkt, bzw. einen Tag vorher,meinen ersten
Gichtanfall.
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